Engere Wahl im Wettbewerb - Hochhaus Goldbeck Bielefeld

GOLDBECK lobte nach RPW 2013 einen nicht offenen, hochbaulichen Realisierungswettbewerb aus. Rund 250 Büros hatten Interesse bekundet, zwölf wurden zur Einreichung ausgewählt.

Die Jury würdigte insbesondere die ansprechende Klarheit des Entwurfs sowie dessen angenehme Gliederung. Diese entsteht durch das transparente Geschoss, das als verbindendes Element zwischen dem Sockel und den darüberliegenden Regelgeschossen ausgebildet ist.

Die Idee des Hochhauses basiert auf zwei zentralen Prinzipien: Die prägnante städtebauliche Form schafft Wiedererkennbarkeit und Identität, während der Entwurf eine Architektur höchster Präzision bei minimaler Technisierung verkörpert – eine zeitgemäße Low-Tech-Architektur, die Robustheit, Nachhaltigkeit und Effizienz vereint.

Die Form reagiert auf die Maßstäblichkeit des Umfeldes und schafft eine markante Silhouette mit hohem Wiedererkennungswert. Eine GOLDBECK Kommunikationsterrasse, ein großzügiger überdachter Eingangsbereich im Erdgeschoss und eine Dachterrasse schaffen hochwertige Außenräume, die zum Aufenthalt und zur Begegnung einladen und sich zugleich zum GOLDBECK Campus hin öffnen.

Tragwerk und Grundrissstruktur sind als robustes, wandelbares System auf dem Achsraster 1,35m konzipiert. Große Spannweiten und ein modularer Aufbau ermöglichen variable Raumzuschnitte – von Zellenbüros über Open-Space-Landschaften bis hin zu Kommunikations-, Forschungs- oder Boardinghausbereichen.

 

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Zuschlag im VGV-Verfahren – Generalsanierung Urania Berlin

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Haus der offenen Fernen, Wasserkuppe, Realisierungswettbewerb, 1.Platz